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Das Leben des Geistes in der Corona-Krise

Peter Selg

Das Leben des Geistes in der Corona-Krise
Von der Hoffnung und vom Vertrauen in die Zukunft

«Das was wir im Leben brauchen als im eminentesten Sinne belebende Kräfte, das sind die Kräfte der Hoffnung, der Zuversicht für das Zukünftige. Der Mensch kann ohne die Hoffnung überhaupt nicht einen Schritt im Dasein machen, insoweit es der physischen Welt angehört.» (Rudolf Steiner)
Zu den größten Herausforderungen der Gegenwart gehört ohne Zweifel, inmitten gefährlicher Krisen, die «Kräfte der Hoffnung» und der «Zuversicht für das Zukünftige» nicht zu verlieren. Peter Selg entwickelt in zwei Darstellungen Aspekte einer michaelischen Seelenhaltung angesichts von bedrängenden Ereignissen und Entwicklungen; er arbeitet auch heraus, wie konkrete Hoffnungskräfte konstitutiv zur anthroposophischen Geisteswissenschaft gehören und den Aufbau der anthroposophischen Bewegung – und all ihrer Institutionen – mit ermöglichten.
Vor exakt 100 Jahren sprach Rudolf Steiner am Goetheanum über die Notwendigkeit «innerer Initiative», über den «vollen Mut zu etwas Neuem» und über die notwendige «Furchtlosigkeit gegenüber dem Neuen» und «Unbekannten». Diese kreative Haltung scheint in einer Zeit schwindender Sicherheiten notwendiger denn je zu sein.


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Von der Weltlage der Gegenwart und der Gestaltung neuer Hoffnungen

Peter Selg, Rudi Bind

Von der Weltlage der Gegenwart und der Gestaltung neuer Hoffnungen
Ursprung und Intention von «Das Goetheanum. Internationale Wochenschrift für Anthroposophie und Dreigliederung»

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Wochenschrift «Das Goetheanum» blicken Peter Selg und Rudi Bind auf Ursprung und Intention der Zeitschrift. Einleitend werden die 15 Leitartikel Rudolf Steiners aus dem Gründungsjahr 1921 untersucht, aus denen dessen symptomatischer Blick auf die damalige Weltenlage spricht. Weitere Beiträge zeigen die innere Verfassung der anthroposophischen Bewegung zu dieser Zeit. Eine intensive Beschreibung der Grüdungsumstände und frühen Persönlichkeiten des Unternehmens sowie dessen wirtschaftlichen Seite ergänzen die Rückschau.

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Heilpädagogik oder «Kindereuthanasie»?

Peter Selg

Die Veröffentlichung behandelt die Begeg- nung, Freundschaft und Auseinandersetzung Karl Königs mit dem Ordinarius für Kinder- heilkunde der Universität Kiel, Prof. Dr. Werner Catel (1894 – 1981), in den Jahren 1957 bis 1964. Beginnend mit einer Einladung Ca- tels an König für einen Vortrag im Rahmen der «Deutschen Therapiewoche» traten König und Catel in Kontakt und Austausch miteinander. Der 1938 nach Schottland geflüchtete Heilpädagoge, Jude und Anthroposoph Karl König hatte keine Ahnung davon, dass Catel zu den führenden und Hauptverantwortlichen Gestalten der «Kindereuthanasie» der Jahre 1939 bis 1945 gehört hatte – und auch weiterhin für die «begrenzte Euthanasie» eintrat. Als König davon erfuhr, setzte er sich überaus kritisch mit Catel auseinander, der ihm mit einem juristischen Verfahren drohte. Das Buch ist ein Beitrag zum Themenumkreis Anthroposophie und Nationalsozialismus, aber auch zu bioethischen Fragestellungen nach der Würde des menschlichen Lebens und dem gefährlichen Selektionsdenken in Medizin und Gesellschaft.

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Anthroposophie, Religion und Kultus

Peter Selg

«Sie müssen die religiöse Gemeindebildung für sich vornehmen und dann den Zusammenschluss mit der anthroposophischen Bewegung suchen.» –Rudolf Steiner

Vom 12. bis zum 16. Juni 1921 traf sich Rudolf Steiner im Haus der Anthroposophischen Gesellschaft in Stuttgart mit einer Gruppe von Theologiestudenten (und einer kleineren Zahl von Studenten anderer Fakultäten), die ihn um geisteswissenschaftliche Hilfestellungen für eine Erneuerung des christlich-religiösen Lebens und Wirkens gebeten hatten. In sechs Vorträgen und zwei Besprechungen entwickelte er in diesem Zusammenhang Perspektiven und praktische Vorschläge, die im September 1922 zur Begründung der Christengemeinschaft führten. Der Stuttgarter Kurs behandelte grundlegende Fragen eines modernen religiösen Lebens, aber auch der Beziehung der religiösen Praxis zur Anthroposophie und zur Anthroposophischen Gesellschaft. Peter Selg thematisiert ihn innerhalb der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion am Goetheanum – auch zeigt er sein Zukunftspotential auf.

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Die Gestalt des Menschheitsrepräsentanten und das Evangelium der Erkenntnis

Constanza Kaliks, Claus-Peter Röh, Peter Selg

Diese Publikation umfasst die Vorträge des neuen Leitungskollegiums der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum zur Michaelitagung 2020, die unter dem Thema «Die Gestalt des Menschheitsrepräsentanten und das Evangelium der Erkenntnis» stand.

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Die Zukunft Ahrimans und das «Erwachen der Seelen»

Peter Selg

Peter Selg setzt sich mit verschiedenen Hinweisen Rudolf Steiners zur Erscheinung und Wirkung Ahrimans auseinander und stellt diese in Bezug zur Gegenwart. Diese Ausführungen waren ursprünglich als Vorträge zur Weihnachtstagung 2020 geplant, die jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten. Jetzt werden sie in schriftlicher Form vorgelegt.«Zu allen Zeiten ist ihm (Ahriman) nichts so verhasst wie das Ideal der Entwicklung des Menschen zur freien und selbständigen geistigen Persönlichkeit.» -Sergej O. Prokofieff

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Die Eröffnung des Goetheanum und die Diffamierung der Anthroposophie

Peter Selg

Allgemeine Anthroposophische Sektion (Hg.)

«Nach einer Wissenschaft suchen wir, die nicht bloß Wissenschaft ist, die Leben und Empfindung selber ist, und die in dem Augenblick, wo sie als Wissen in die Menschenseele einströmt, zu gleicher Zeit die Kraft entwickelt, als Liebe in ihr zu leben, um als werktätiges Wollen, als in Seelenwärme getauchte Arbeit ausströmen zu können; als Arbeit, die insbesondere übergeht auf das Lebendige, auf den werdenden Menschen. Wir brauchen eine neue Wissenschaftsgesinnung.»

-Rudolf Steiner

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Der Untergang des Abendlands?

Peter Selg

Allgemeine Anthroposophische Sektion (Hg.)


«Und weil ich an den Menschen glaube aus Geist-Erkenntnis heraus, so glaube ich, daß man nicht reden kann wie Spengler von einem Untergang, einem Tod der abendländischen Zivilisation. Sondern indem ich an die Kraft der Seele glaube, die in Ihnen lebt, glaube ich, daß wir wiederum zu einem Aufstieg kommen müssen. Denn dieser Aufstieg wird nicht von einem leeren Phantom bewirkt, sondern vom menschlichen Willen. Und ich glaube so stark an die Wahrheit der Ihnen geschilderten Geisteswissenschaft, daß ich überzeugt davon bin: Dieser Wille der Menschen kann getragen werden, kann einen neuen Aufstieg bewirken, kann eine neue Morgenröte bewirken.» -Rudolf Steiner. Technische Hochschule Stuttgart. 17. Juni 1920

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Geistiges Überleben

Peter Selg

Geistiges Überleben

Der Abgrund des Materialismus und die Aufgabe der Anthroposophie


«…dass wir zu überlegen haben, wie wir die Kraft finden sollen, um durchzukommen…» -Rudolf Steiner

Die Auseinandersetzung mit dem Materialismus nimmt in den internen Vorträgen Rudolf Steiners in der ersten Jahreshälfte 1921 eine zentrale Rolle ein. Den Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft legte er ans Herz, die zeitgenössischen Entwicklungen mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen und die eigene Seele für ein offenes, freies Urteil zu stärken. Er forderte eine Hinwendung zu destruktiven Kräften der Gegenwart, zur wachsenden Dominanz dessen, was er als das «ahrimanische» Prinzip beschrieb – und zum Gegenwurf der Anthroposophie. Peter Selg betrachtet mit «Jahrhundert-Abstand» diese heute wieder durch große Aktualität bestechenden Vorträge.

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